ADHS

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Was ist ADHS?

ADHS ist eine Verhaltensstörung und steht für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Die Krankheit ist auf eine Störung in der Entwicklung des Gehirns zurückzuführen. Kinder und Erwachsene mit ADHS haben aus diesem Grund eine andere Gehirnstruktur, als Personen, die nicht an ADHS leiden.

Statistiken belegen, dass die Wahrscheinlichkeit im Laufe des Lebens von ADHS betroffen zu sein, bei 7% liegt. Ungefähr 5-7 % der Schulkinder leiden an ADHS.

 

Was sind die typischen Symptome bei ADHS?

  • Gestörte Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit
  • Hyperaktivität und Impulsivität
  • Schwierigkeiten den Überblick zu behalten und strukturiert zu planen
  • Probleme mit dem Zeitgefühl
  • Schlechtes Kurzzeitgedächtnis
  • Lernschwächen
  • Schlafstörungen
  • Verhaltensstörungen
  • Bei Kindern entwickelt sich das Gehirn langsamer und später, besonders die Bereiche des Gehirns, die für die Planung und Strukturierung von Aufgaben

Die Symptome kommen zwischen dem 4. Und 6. Lebensjahr am meisten zum Ausdruck. Die meisten erleben im Laufe der Zeit eine Linderung der Symptome, obwohl die Hälfte aller Patienten bis hin zum Erwachsenenalter betroffen ist.

 

Welche Ursachen gibt es für ADHD?

Warum einige Personen ADHS bekommen und warum andere nicht, weiß man nicht genau. Man vermutet, dass ein Zusammenhang zwischen der Genetik, der Umgebung und der Entwicklung von ADHS besteht. Das Risiko für ADHS liegt bei 25%, wenn ein Elternteil ADHS hat. Man kennt auch einige Gene, die eine wichtige Rolle in der Entwicklung von ADHS spielen, aber hier weiß man auch, dass eine ganze Reihe von Genen vorhanden sein muss, um ADHS hervorzurufen. Andere Faktoren, die zu ADHS führen können, sind beispielsweise das Rauchen oder der Alkoholverzehr in der Schwangerschaft. Darüber hinaus erhöht ein niedriges Geburtsgewicht das Risiko für ADHS.

 

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei ADHS?

Die Behandlung von ADHS hängt davon ab, wie schwerwiegend die Symptome sind und wie sehr das Funktionsniveau zu Hause, in der Schule oder auf der Arbeit beeinflusst ist. Bei Kindern wird empfohlen, dass die Eltern informiert und unterrichtet werden, Gespräche geführt werden, der Alltag strukturiert wird und eine Psychotherapie begonnen wird. Die Psychotherapie spielt auch eine wichtige Rolle in der Behandlung von ADHS bei Erwachsenen. Hier werden besonders auf Folgesymptome des ADHS wie Angstzustände und Minderwertigkeitsgefühle behandelt. Die medizinische Behandlung von Kindern wird nur bei schweren Formen von ADHS angewendet. Diese Medikamente lindern die Symptome, fördern die Aufmerksamkeit und unterstützen das Sozialverhalten.

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