Asthma

Asthma

Was ist Asthma?

Asthma ist eine chronische entzündliche Erkrankung der Atemwege. Das Wort Asthma stammt aus dem Griechischen und bedeutet Atemnot, was symptomatisch für die Krankheit ist.

Das Gefühl der Atemnot wird von der Verengung der Atemwege und der variierenden Verstopfung der Lungen verursacht. Asthma ist eine Krankheit, die Menschen in jedem Alter treffen kann, wobei jedoch ca. die Hälfte aller Fälle im Kindesalter und ein Drittel der Fälle bei Menschen unter 40 Jahren entsteht.

In Deutschland leben ungefähr 6 Millionen Menschen mit Asthma. Man schätzt, dass ca. die Hälfte der Patienten unzureichend oder gar nicht behandelt werden, was schwere Spätfolgen wie Lungenentzündungen, ein verringertes Funktionsniveau sowie verringerte Lebensqualität mit sich führen kann.

 

Was für Symptome treten bei Asthma auf?

Diese Symptome können bei Asthma auftreten:

  • Husten; trockener oder mit Schleimauswurf. Sowohl nachts als auch bei Anstrengung
  • Atemnot oder schwere Atmung in verschiedenen Schweregraden. Manche können schon bei ruhigen Aktivitäten Atemnot erleben
  • Pfeifende Geräusche beim Atmen
  • Druckgefühl in der Brust, das Gefühl eines schweren Gegenstandes auf der Brust.
     

Selbst wenn man nur eines der oben genannten Symptome erlebt, kann es sich trotzdem um Asthma handeln. Besonders bei Husten, Atemnot und schwerer Atmung in der Nacht, sollte reagiert werden. Sollten Sie eine oder mehrere dieser Symptome erleben, wird Ihnen empfohlen, sich mit Ihrem Arzt in Verbindung zu setzen um eine Ursache für die Symptome zu finden.

 

Was sind die Ursachen für Asthma?

Asthma ist eine Krankheit, die häufig genetisch bedingt ist und mehr als 100 Gene spielen eine Rolle in der Entwicklung der Krankheit.

Darüber hinaus scheinen Kontakt zu Allergenen, Aufenthalt in luftverschmutzten Gegenden, Rauchen, passives Rauchen und wiederholte Lungenentzündungen eine Rolle zu spielen.

Wenn man als Kind mit bestimmten Allergenen in Berührung kam, ist das Risiko an Asthma zu erkranken, erhöht. Darüber hinaus meint man, dass zu wenig Kontakt mit einigen Mikroorganismen eine höhere Anfälligkeit für Asthma mit sich führen kann. Diese Theorie nennt sich die Hygienehypothese.

Die Bronchien entzünden sich, weil das Immunsystem zu kräftig auf Allergene wie Rauch oder toxische Stoffe reagiert. Bei Menschen, die nicht an Asthma leiden, kann das Immunsystem einfach die Allergene beseitigen. Bei einem Asthmatiker reagiert das Immunsystem so kräftig, dass es mehr Schaden anrichtet, als es dem Körper guttut. Die übertriebene Reaktion des Immunsystems ist das Resultat einer langen Reihe von Prozessen: Die Ausschüttung von verschiedenen Stoffen wie zum Beispiel Zytokinen und Immunzellen. Die Ausschüttung dieser Stoffe und Aktivierung von Zellen führt zu einem direkten Gewebeschaden mit abnormalen Kontraktionen der glatten Muskulatur in den Bronchien und Absonderung von Schleim. Zusammen resultiert diese Reaktion in einer Verengung der Atemwege und eine Verhinderung des Luftaustausches.

 

Behandlungsmöglichkeiten bei Asthma

Die Behandlung der Krankheit zielt darauf ab, das Leben des Patienten so normal wie möglich zu halten. Es wird vorzugsweise mit Inhalationspräparaten behandelt, die direkt auf die Bronchien einwirken und somit das Risiko für generelle Nebenwirkungen reduzieren. Die Behandlung ist hauptsächlich darauf ausgelegt, einen vorbeugenden Effekt auszuüben. Jedoch kombiniert man diese Behandlung mit einer Medizin, die bei Asthmaanfällen eingenommen werden kann.

Die vorbeugenden Inhalationspräparate enthalten Nebennierenrindenhormon, das die Reaktion des Immunsystems und die Entzündung in den Bronchien hemmt.

Die Medizin, die bei akuten Anfällen angewendet wird, hat eine kräftigere Wirkung. Sie erweitert die Atemwege, indem sie eine entkrampfende Wirkung auf die ringförmigen Muskeln in den Lungen, ausübt. Der Effekt tritt sehr schnell ein, wirkt allerdings auch nur für eine sehr kurze Zeit.

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