Erhöhter Cholesterinspiegel

Erhöhter Cholesterinspiegel

Was ist ein erhöhter Cholesterinspiegel?

Ein erhöhter Cholesterinspiegel ist ein Zustand, bei dem die Konzentration von Cholesterin im Blut auf gesundheitsschädliche Mengen gestiegen ist. Cholesterin ist ein Fettstoff des Körpers. In einem gewissen Grad hängt die Menge von Cholesterin im Blut davon ab, wie viel Fettstoff mit der Nahrung zu sich genommen wird. Der Cholesterinspiegel hängt aber auch davon ab, wie der Körper den Fettstoff umsetzt.

Ein hoher Cholesterinspiegel kann zur Verkalkung der die Blutgefäße führen.

 

Welche Symptome sind typisch bei einem erhöhten Cholesterinspiegel?

Man kann einen erhöhten Cholesterinspiegel nicht bemerken. Ein hoher Cholesterinspiegel in Kombination mit anderen Risikofaktoren kann jedoch zur Verkalkung von Blutgefäßen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen, die begleitende Symptome haben:

  • Schmerzen in der Brust: ein Druckgefühl hinterm Brustbein, das zum Hals oder den Armen ausstrahlen kann.  Besonders bei körperlicher Anstrengung oder Kälte kann dies als Zeichen für Sauerstoffmangel aufgrund von der Gefäßverkalkung sein
  • Schmerzen in der Wadenmuskulatur, Schwindel, Sehstörungen. Diese Symptome entstehen aufgrund von einer schlechten Durchblutung, die von der Gefäßverkalkung verursacht wird.

 

Welche Ursachen hat ein erhöhter Cholesterinspiegel?

Es gibt zwei Formen von Cholesterin. Es gibt ‘das gute Cholesterin“ (HDL-Cholesterin, high density-lipoprotein) und „das schlechte Cholesterin“ (LDL-Cholesterin, low density-lipoprotein). Das Verhältnis zwischen LDL-Cholesterin und HDL-Cholesterin ist der entscheidende Faktor, der das Risiko an Gefäßverkalkungen oder Herz-Kreislauferkrankungen zu erkranken, angibt. LDL-Cholesterin ist ein wichtiger Faktor in der Verkalkung der Gefäße, während HDL-Cholesterin die Gefäße vor Verkalkungen beschützt.

Es gibt mehrere Faktoren, die dazu beitragen können, dass man einen erhöhten Cholesterinspiegel hat. Es gibt erbliche Komponenten, die dazu führen können, dass man einen erhöhten Cholesterinspiegel hat. Das nennt sich dann familiäre Hypercholesterinämie.

Darüber hinaus spielt der Lebensstil eine wichtige Rolle, da eine fettreiche Ernährung, Rauchen, Alkohol, Übergewicht und wenig Bewegung zu einem erhöhten Cholesterinspiegel beitragen. In den nordeuropäischen Ländern haben die Menschen die Tendenz einen höheren Cholesterinspiegel als die Menschen in südeuropäischen und asiatischen Ländern.

Der Cholesterinspiegel steigt mit dem Alter und das ist auch der Grund dafür, dass mehr als 50 % der deutschen Bevölkerung über 45 Jahren einen durchschnittlichen Cholesterinspiegel von 5,5 mmol/L haben. Frauen haben generell einen höheren HDL-Cholesterinspiegel als Männer.

 

Was ist ein gesunder Cholesterinspiegel?

Die Menge von Cholesterin im Blut wird anhand von einer Blutprobe gemessen. Folgende Werte sind hierbei zu beachten:

  • Idealer Wert: unter 5 mmol/L
  • Leicht erhöhter Cholesterinwert: 5,0-6,4 mmol/L
  • Moderat erhöhter Cholesterinwert: 6,5 – 7,8 mmol/L
  • Stark erhöhter Cholesterinwert: über 7,8 mmol/L

 

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei erhöhtem Cholesterinspiegel?

Als erstes wird eine Umlegung des Lebensstils mit Ernährungsumstellung, mehr Bewegung, Aufhören mit Rauchen und Gewichtsabnahme angestrebt. Sollte die Umlegung zu keiner merkbaren Reduktion des Cholesterinspiegels führen, können medizinische Präparate verschrieben werden. Die Wirkung dieser Mittel variiert und die Wahl des Präparates hängt von der individuellen Verteilung der Fettstoffe im Körper ab.

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