Magenkrebs

Magenkrebs

Was ist Magenkrebs?

Magenkrebs ist von unkontrolliertem Zellwachstum von abnormen Zellen in der Magenschleimhaut geprägt. Der unkontrollierte Zellwachstum entsteht aufgrund von Änderungen in dem Erbmaterial des Zellkerns. Das führt dann dazu, dass eine ungehemmte Zellteilung geschehen kann. Die schnelle Zellteilung führt zu der Bildung eines Tumors. Abnorme Zellen, die ungehemmt wachsen, konnen nicht zu gesunden Zellen umgewandelt werden.

Gutartige Tumore: Diese Tumore streuen nicht zu anderen Organen und werden auch als benigne Tumore bezeichnet.

Bösartige Tumore: Eine andere Form von Tumoren, die um einiges gefährlicher und schwerer zu behandeln sind als die gutartigen Tumore. Die bösartigen Tumore können zu anderen Stellen im Körper streuen. Das Streuen geschieht überwiegend über das Blut oder das Lymphatische System. Die gestreuten Tumore werden auch Metastasen genannt. Krebszellen, die vom Ursprungsort gestreut haben, sind schwer zu behandeln.

 

Welche Symptome sind typisch bei Magenkrebs?

Die Symptome bei Magenkrebs sind schleichend und mild. Deswegen gibt es keine typischen Symptome und nur wenig merkbare Veränderungen:

  • Übelkeit
  • Erbrechen mit blutigem Auswurf
  • Appetitlosigkeit
  • Blutarmut
  • Müdigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Fieber
  • Sodbrennen
  • Blähungen
  • Schluckbeschwerde
  • Brustschmerzen

 

Haben Sie mehrere der genannten Symptome in den letzten 3-4 Wochen erlebt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Die Symptome können aber auch auftreten, ohne dass es sich um Krebs handelt. Bei dem kleinsten Verdacht auf Magenkrebs, sollte Kontakt zu einem Arzt aufgenommen werden, da die Behandlung schnellstmöglich begonnen werden sollte. Je früher die Behandlung begonnen wird, desto besser ist die Prognose.

 

Welche Ursachen gibt es für Magenkrebs?

Die Entstehung von Krebs ist auf unkontrollierten Zellwachstum ohne Zelltod zurückzuführen. Normal wachsen alle Zellen bis zu einem bestimmten Grad, teilen sich und gehen zugrunde. Dieser Mechanismus ist genau reguliert und Änderungen führen dazu, dass die Zellen unsterblich werden, sich unendlich oft teilen und wachsen können. Hierbei bildet sich dann ein Tumor.

Magenkrebs entsteht dann, wenn eine Änderung in den Genen der Zellen geschieht, die dazu führen, dass die Zellen nicht wieder repariert werden oder zugrunde gehen können. Diese Änderungen werden auch Mutationen genannt und können aufgrund von verschiedenen Faktoren ausgelöst werden. Mutationen entstehen häufig, wenn krebserregende Substanzen eingenommen werden.

Krebserregende Substanzen sind Stoffe, die einen schädlichen Effekt auf die Gene der Magenschleimhaut haben. Salzige Lebensmittel, geräuchertes Essen und Alkohol gehören zu dieser Kategorie.Darüber hinaus erhöht sich das Risiko für Magenkrebs bei dem Konsum von Tabak. Andere Risikofaktoren sind bisher noch nicht erforscht.

 

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Magenkrebs?

Bei Verdacht auf Magenkrebs wird eine Magenspiegelung vorgenommen, bei der eine Gewebeprobe entnommen wird, die auf Krebszellen untersucht wird.

Bei Magenkrebs wird meistens operiert und anschließend mit einer Chemotherapie behandelt. Bei der Operation wird ein Teil vom Magen entfernt, abhängig davon, wo der Tumor sitzt und wie groß dieser ist.

Sportliche Aktivitäten haben gezeigt, einen positiven Effekt auf die Behandlung von Magenkrebs zu haben. Studien zeigen, dass Fahrradfahren, Schwimmen und Krafttraining die Lebensqualität von den Betroffenen um einiges steigern kann und auch gegen die Abgeschlagenheit helfen kann.

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