Diabetes Typ 1

Diabetes Typ 1

Was ist Typ-1- Diabetes?

Diabetes mellitus ist eine chronische Krankheit, die auch Zuckerkrankheit genannt wird. Die Krankheit ist von dauerhaft erhöhtem Blutzucker geprägt. Der hohe Zuckergehalt im Blut ist auf den Mangel des Hormones Insulin zurückzuführen. Insulin ist ein blutzuckersenkendes Hormon, das den Zellen hilft, den Zucker aufzunehmen und damit von der Blutbahn zu entfernen.

Die meisten Menschen, die unter Typ-1-Diabetes leiden, bekommen die Diagnose gestellt, bevor sie 40 Jahre werden. Diabetes ist eine häufige Krankheit, die bei ungenügender Blutzuckerkontrolle schwere Spätfolgen wie beispielsweise Herzerkrankungen, mit sich führen kann.

 

Welche Symptome sind typisch für Typ 1- Diabetes?

Diabetiker haben häufig mehrere Symptome:

  • Durst
  • Häufiger Harndrang
  • Gewichtsverlust
  • Sehstörungen
  • Sensibilitätsstörungen
  • Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Bewusstlosigkeit (selten)
     

Bei sehr hohen Konzentrationen von Zucker im Blut kann dies zu einem Zustand führen, der sich Ketoazidose nennt.  Wenn der Körper sich in einer Ketoazidose befindet, beginnt er zu hyperventilieren und der Atem beginnt nach Aceton zu reichen. Im Blut zeigt sich dieser Zustand, in dem der pH-Wert sinkt. Unbehandelt kann Azidose zu Bewusstlosigkeit und Koma führen. Deswegen ist es von großer Wichtigkeit, dass dieser Zustand sowie hohe Blutzucker-Konzentrationen verhindert werden, um schweren Spätfolgen entgegen zu wirken.

 

Was sind die Ursachen für Typ-1-Diabetes?

Eine der wichtigsten Energiequellen des Körpers ist Zucker. Damit die Zellen des Körpers den Zucker in Energie umwandeln können, muss dieser in die Zellen transportiert werden. Der Transport wird durch Insulin gesteuert. Bei Typ-1-Diabetes besteht ein Mangel an den insulin-produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse. Die Ursachen für diesen Mangel sind häufig auf eine autoimmune Krankheit zurückzuführen – das heißt, dass es das eigene Immunsystem ist, das die Zellen in der Bauchspeicheldrüse angreifen und zerstören. Die zugrundeliegende Ursache für die Entwicklung dieser Krankheit kann aber auch auf genetische Gründen beruhen: Das Vorhandensein von bestimmten Proteinen auf der Zelloberfläche erhöht das Risiko für Typ-1-Diabetes von 0,5 % bis zu 6-12 %.  Wenn beide Eltern von Typ-1-Diabetes betroffen sind, steigt das Risiko auf 20%. Eine andere Ursache für die Entwicklung von Diabetes kann eine Infektion mit einem Darmvirus während der Schwangerschaft sein.

 

Wie wird die Diagnose gestellt?

Die Diagnose Typ 1 Diabetes wird anhand einer Blutprobe gestellt. Bei einer Konzentration des Blutzuckers über 12 mmol/L bei normalem Zustand und über 7 mmol/L auf nüchternen Magen, spricht man von Diabetes. Zur Überprüfung des Langzeit-Blutzuckers benutzt man einen Wert namens HbA1c, der normalerweise unter 48 mmol liegen sollte.

 

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Typ-1-Diabetes?

Die Behandlung von Typ 1 Diabetes beruht auf Ratschläge und Informationen über eine ausgewogene Ernährung und die Handhabung des Insulins. Zusätzlich wird empfohlen, mit dem Rauchen aufzuhören und sich täglich zu bewegen.

Es gibt verschiedene Formen von Insulin.  Es gibt einmal ein langwirksames Insulin, das dem Körper die fehlende Menge Insulin hinzufügt, und ein kurzwirksames Insulin, das in Verbindung mit Mahlzeiten eingenommen wird.

Da Typ 1 Diabetes eine Krankheit ist, die auf die Zerstörung der eigenen Zellen beruht, gibt es keine Initiativen, um die Entwicklung der Krankheit vorzubeugen. Bei Erkrankung an Typ 1 Diabetes empfiehlt es sich jedoch den Behandlungsplan des Arztes und die Kontrolltermine wahrzunehmen um Spätfolgen zu verhindern.

Um Spätfolgen zu verhindern, die in Form von Nervenschädigungen, Probleme mit Nieren, Augen, Herz, Gehirn und Blutgefäße auftreten können, empfiehlt es sich den Blutzucker zu kontrollieren. Abhängig davon, wie alt der Patient ist, liegen genaue Richtlinien vor, die angeben, in welchem Bereich Ihr Blutzucker ideeller Weise liegen sollte.

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