Diabetes Typ 2

Diabetes Typ 2

Was ist Typ-2- Diabetes?

Typ-2-Diabetes mellitus ist auch bekannt unter dem Namen Zuckerkrankheit. Die Krankheit ist von dauerhaft erhöhtem Blutzucker geprägt. Der hohe Zuckergehalt im Blut ist sowohl auf den Mangel des Hormones Insulin zurückzuführen, als auch auf die verminderte Wirkung des Insulins auf das Muskel- und Fettgewebe. Insulin ist ein blutzuckersenkendes Hormon, das den Zellen hilft, den Zucker aufzunehmen und damit von der Blutbahn zu entfernen, um große Schwingungen in der Blutzuckerkonzentration zu verhindern. Bei einer verminderten Wirkung von Insulin auf das Muskel- und Fettgewebe, spricht man von Insulin-Resistenz. Im Gegensatz zu Typ-1-Diabetes, das häufig in jüngeren Jahren diagnostiziert wird, so wird Typ-2-Diabetes im Durchschnitt nach dem 40. Lebensjahr diagnostiziert, sodass das Durchschnittsalter bei 55 Jahren liegt.

Von allen Diabetikern, sind ungefähr 85% Typ-2-Diabetiker. Die Anzahl der Typ-2-Diabetiker ist in den letzten Jahren gestiegen. Jährlich werden ungefähr 7 Millionen Menschen mit Diabetes diagnostiziert.

 

Welche Symptome sind typisch für Typ-2-Diabetes?

Typ-2-Diabetes hat keine typischen Symptome und kann sich mit sehr vagen Symptomen zeigen:

  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
     

Im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf, wo Menge und Wirkung des Insulins weiter vermindert wurden, können folgende Symptome auftreten:

  • Durst
  • Häufiger Harndrang
  • Gewichtsverlust
  • Pilzinfektionen in/an den Geschlechtsorganen
  • Bewusstlosigkeit
  • Sensibilitätsstörungen
  • Sehstörungen

 

Welche Ursachen hat Typ-2-Diabetes?

Bei Verdacht auf Typ-2-Diabetes wird der Blutdruck, das Herz, die Füße und die Sensibilität der Füße untersucht. Die Messung des Blutdrucks ist ausschlaggebend für die Diagnose. Der Blutzucker sollte zwischen zwei Mahlzeiten unter 7 mmol/L liegen. Sollte der Blutzucker jedoch bei mindestens zwei Messungen an zwei verschiedenen Tage höher liegen, spricht man von Typ-2-Diabetes. Eine andere Messung des Blutzuckers ist der HbA1c-Wert, der ein Bild davon gibt, wie hoch der Blutzucker in den vergangenen zwei Monaten gewesen ist. Abhängig davon wie alt der Patient ist, sollte der Wert bei einem Alter von unter 80 Jahren nicht 52 mmol/L überschreiten. Bei Patienten über 80 Jahren liegt die obere Grenze des Wertes bei 75mmol/L.

Um Spätfolgen in Form von Nervenschädigungen, Problemen mit Nieren, Augen, Herz, Gehirn und Blutgefäße zu verhindern, ist es wichtig den Blutzucker zu kontrollieren. Es empfiehlt sich die Kontrolle des Blutzuckergehaltes selbst vorzunehmen. Je nach Alter des Patienten, gibt es verschiedene Richtlinien für ideelle Blutzuckerwerte.

 

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Typ-2-Diabetes?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Blutzuckergehalt im Blut zu regulieren. Eine Kombination aus einer Ernährungsumstellung und einer Gewichtsabnahme haben sich als effektive Behandlung bei Typ-2-Diabetes gezeigt. Die Ernährung sollte Vollkornprodukte, ungesättigte Fettsäuren und viel Gemüse enthalten. Zusätzlich empfiehlt es sich, die gesamte Kalorienzufuhr zu reduzieren, um einen Gewichtsverlust zu erzielen. Der Gewichtsverlust kann mit Hilfe von Bewegung und sportlicher Aktivität unterstützt werden. Sport fördert die Umsetzung von Zucker im Blut und reduziert somit auf natürliche Weise die Blutzucker-Konzentration.

Es empfiehlt sich mit dem Rauchen aufzuhören. Es gibt viele verschiedene medizinische Präparate, dennoch beinhalten die meisten Behandlungen tägliche Insulin-Injektionen. Die meisten Typ-2-Diabetes Fälle können jedoch mit einer ausgewogenen Ernährung, einer Gewichtsabnahme und täglicher Bewegung behandelt werden.

 

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